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Malabarspinat

Basella rubra (Basellspinat, Ceylon Spinat)
Familie: Basellaceae (Basellgewächse)

 

Malabarspinat

Herkunft:
Stammt aus den Tropen - weit verbreitet, In Frankreich schon im 19. Jh bekannt.
Bei uns auch als Zierpflanze bekannt - mehrjahrig kultivierbare Topfpflanze.

Biologie:
Malabarspinat ist eine  rankende, ausdauernde Pflanze - Triebe mehrere Meter lang.
Sehr fleischige, herzförmige Blätter (grün-rötlich), Ab August kleine Blüten aus denen sich schwarze Beeren entwickeln. (eignet sich zum Färben bzw. als Tinte).
Blätter haben viel Vitamin C und Calcium.

Nutzung:
Ernte der Blätter nur bis zu beginn der Blüte - sie werden dann unangenehm säuerlich!
Blätter als Rohkost oder als Beigabe zu Blattsalaten (Geschmack ähnlich wie junge Maiskolben).  
Blätter können auch als Spinat verkocht werden.

Anbau:
Frostempflindlich und sehr Wärmebedürftig (wie Fruchtgemüse!) Anspruchslos an den Boden.
Eher feuchte, nährstoffreiche Böden - sonst zu kleine Blätter.
Freilandanbau daher nur in Weinbauklima - geschützte Lage. (Südliche Hauswand)
Stabiles Rankgerüst erforderlich - Freiland mind. 1m, Folientunnel oder Glashaus mind. 2m.

Saat:
Vorkultur in Töpfen empfehlenswert - Keimung 26-28 °C, Pflanzung im Freiland Mitte Mai - ev. Vlies bis Mitte Juni. 
Abstand: Reihenabstand ca. 1m, in der Reihe 15-20 cm

Kulturmaßnahmen:
Bodenlockerung und regelmäßige Bewässerung - Trockenheit führt zu kleinen Blättern und vorzeitiger Blüte. Ernte ganzer Triebspitzen fördert die Nebentriebbildung und damit den Ertrag.
Kaum Krankheiten und Schädlinge.

Ernte:
Bis 30 cm lange Triebspitzen oder nur die Blätter.
Erntezeit: Ab 2 Monate nach Saat  bis zu Beginn der Blüte (im Freiland meist August).
Lagerung: nur kurz bei 0-4°C und hoher Luftfeuchtigkeit möglich.